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Die Entwicklung der Filme 

In diesem Artikel erfahrt ihr, wie sich die Filmwelt über die Jahre von einfachen Fotos bis zu teuren Blockbustern weiterentwickelt hat. 

Die ersten filmähnlichen Bildprojektionen wurden mit der Laterna Magica im 18. Jahrhundert projiziert. Dieses Gerät konnte eine Reihe von Bildern, die auf eine Glasplatte gemalt waren, ähnlich wie ein Diaprojektor an eine Wand werfen. Im 19. Jahrhundert wurde dann die Fotografie erfunden. Der deutsch-österreichische Entwickler Simon Stampfer entwickelte mit dem Belgier Joseph Plateau einen Mechanismus, mit dem man einen stroboskopähnlichen Effekt erzeugen kann, was die ersten bewegten Bilder hervorbrachte. Eine Scheibe mit verschiedenen Motiven, die zusammen gehörten (z.B. ein tanzender Mensch) wurde hinter einer Scheibe mit einem einzigen Loch zum Hindurchsehen befestigt. Dann drehte man die Scheibe, was den Anschein einer bewegenden Person kreierte. Ähnlich wie ein Daumenkino. Im Jahre 1872 gelang dem Fotografen Eadweard Muybridge ein erster Erfolg mit einem Video, was ein galoppierendes Pferd zeigte. Für dieses Video spielte er viele Bilder hintereinander schnell ab, was auch heute noch genutzt wird (nur mit mehr Bildern in einer Sekunde – normalerweise 25fps). In dem Sinne prägte er die Filmtechnik bis heute.  

Der Franzose Louis Le Prince entwickelte dann die erste Kamera mit Objektiv, mit welcher er 1888 einen kurzen Film drehte, in dem ein Garten gezeigt wurde. 
Dies leitete die Stummfilmzeit ein, die von 1895 bis 1927 ging. In dieser Zeit wurden hauptsächlich Stummfilme gezeigt. Später überwiegen dann allerdings die Filme mit Ton. Natürlich wurden wegen der teuren Tontechnik trotzdem auch danach Stummfilme gedreht. Früher waren lustige Sequenzen am beliebtesten (z.B. eine Szene, in der ein Mensch fast stürzt und der andere einen Witz macht). Damals wurde in solchen Komödien mehr schwarzer Humor genutzt.  

Die ersten Farbfilme entstanden schon 1899, indem ein Künstler jedes einzelne Bild anmalte, doch erst in den 50ern wurden Farbfilme populär, da dort eine Technik entdeckt wurde, direkt mit Farbe zu Filmen, ohne dass ein Künstler jedes Bild anmalen musste.  
 
1896 begann die Zeit der Horrorfilme. Der erste Film dieses Genres war der Stummfilm „Le Manoir du Diable“. Dort ging es um ein Haus des Teufels. Der Film verwendete erstmals wichtige Elemente des Horrors wie z.B. Vampire. Aber der Durchbruch gelang den Horrorfilmen mit Filmen wie „Nosferatu“, was eine Adaption des Romans „Dracula“ von Bram Stoker war.  

Hollywood entstand im Jahr 1910. Hier wurden dann auch in den Zwanzigern auch die ersten Filme mit Ton gedreht und die ersten Kinos wurden eröffnet. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden Farbfilme populär und in den 60ern waren die meisten Filme schon farbig. Schon in den 50er waren diese Art von Filmen möglich, doch sehr teuer. Auch wurden mehr Filmgenres wie Drama und Action etabliert und Ende der 70er und in den 80ern wurde das Genre des Slasher Films beliebt – ein Untergenre des Horrors. Beispiele sind „Halloween“ oder „Freitag der 13.“.  
In den 90ern waren vor allem Actionfilme beliebt. Ein Beispiel ist die „Stirb langsam“-Reihe. Die Qualität der Filme stieg nach der Jahrtausendwende stark an, weil die Kameras, Tontechnik und CGI besser wurden. 

Jetzt ist die Qualität noch besser, schließlich entwickelt sich das ja stetig weiter. Doch viele meinen (dazu gehöre ich auch), dass die aktuelleren Filme einer ganzen Reihe nicht so gut sind, wie die älteren und das, obwohl sie eine bessere Qualität haben als ihre Vorgänger. Frühere Filme einer Reihe waren noch originell und authentischer als neue Teile. 

Mittlerweile sind wir im Filmjahr 2024 angekommen und wir blicken positiv in die Zukunft. Ich freue mich z.B. auf das Remake des Films „Nosferatu“ und den Actionfilm „Dune: Part Two.“ 

Julian Scheuren 23.04.24 

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