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Der Axolotl 

Der Axolotl (lateinisch Ambystoma mexicanum) ist ein Schwanzlurch, der zur Familie der Amphibien gehört. Sein Name stammt von den Azteken ab, die in ihm eine Reinkarnation (eine Art Wiedergeburt des Menschen in ein anderes Wesen) des Feuergottes Xolotl sahen. Übersetzt bedeutet Axolotl so viel wie Wassermonster oder Wasserungeheuer. Auch wenn es Axolotl in verschiedenen Farben gibt, handelt es sich nicht um eine andere Spezies, sondern einfach eine andere Farbkombination. Wenn man an einen Axolotl denkt, denkt man meistens an ein weißes Albino-Axolotl, bei welchem die Kiemen Rosa hervorstechen. Diese Farben sind aber nicht natürlich, sondern gezüchtet, denn die Axolotl in freier Wildbahn sind meistens Braun oder Grau und gefleckt, damit sie sich besser Verstecken können. 

 Der Axolotl wird bis zu 25cm groß und 25 Jahre alt. Der Axolotl ähnelt optisch einem großen Molch. Er hat ein großes Maul und einen breiten, flachen Schwanz. Männchen sind etwas größer als Weibchen und haben auch einen größeren Kopf und Schwanz als diese. Sie sind überwiegend nachtaktiv.  

Der Axolotl bleibt normalerweise sein Leben lang im Larvenstadium da ihm die nötigen Hormone für eine Metamorphose fehlen. Wenn jedoch genügend Hormone produziert werden, zum Beispiel bei zu hoher Wassertemperatur, würde er seine Kiemen verlieren und würde zum Landtier werden. Dies passiert aber nur selten und die meisten Axolotl überleben diese Entwicklung nicht.  

Der Axolotl hat auch eine besondere Fähigkeit, wegen welcher er schon seit dem 19 Jahrhundert in Gefangenschaft erforscht und gezüchtet wird. Er kann Teile seines Körpers, seiner Organe und sogar Teile seines Gehirns neu bilden. Wenn er zum Beispiel ein Bein verliert kann er es neu bilden und es bleiben keine Narben oder Funktionsbeeinträchtigungen. Dies dauert jedoch lange und kostet den Axolotl viel Energie, also sollte man nicht aus Spaß ein Bein abschneiden, um zu sehen was passiert.  

Die Heimat des Axolotls liegt in Mexiko. Man findet sie ausschließlich in Seen und Feuchtgebieten südlich von Mexico City. Besonders im See Xochimilco sind sie heimisch, auch wenn sich ihre Zahl dort in den vergangenen Jahrzehnten stark verringert hat. Das liegt vor allem an einer schlechteren Wasserqualität wegen Verschmutzung, Müll und Pestiziden. Zu schaffen gemacht hat ihnen auch die große Zahl an Karpfen und Tilapias, die in den 1970er Jahren dort ausgesetzt wurden. Sie konkurrieren mit ihnen um die Nahrung, außerdem fressen diese Fische den Laich der Tiere. Sie halten sich meistens am Boden von Seen auf. Sie sind Allesfresser, ernähren sich aber meistens von kleinen wirbellosen Tieren.  

Tjaden Tornedde

5 Kommentare

  • Sascha fitterer

    Ich fand deinen Beitrag wirklich sehr gut und sachlich geschrieben. Du hast gute und interessante Informationen spannend formuliert.

    LG Sascha F

  • Max

    Lieber Herr Tornedde,

    mir hat dieser Bericht sehr gefallen.
    Dieser Bericht extrem viele interessante sowie informationsreiche Informationen.
    Es ist cool das sich auch andere für dieses Tier interessieren und sogar noch einen Bericht dazu schreiben.
    Der beste Teil in diesem Bericht war das mit den besonderen Fähigkeiten, da ich vor diesem Bericht nicht darüber Bescheid wusste und ich sehr viel Spaß am lesen hatte.
    Erzähl mir einen Roman schreiben werden, werde ich ihn mir kaufen und ihn lesen.
    Viel Glück und noch eine schönen Tag!

  • Alex F.

    Dieser Artikel ist äußerst informativ. Ich wusste gar nicht, dassder Name von den Azteken kommt. Außerdem dachte ich Reinkarnation müsste gar nicht in ein anderes Wesen befolgen? Traurig ist, dass ihre Zahl sich von Tag zu Tag verringert 😔. Trotzdem ein nicer Artikel. Nicht zu kompliziert geschrieben, trotzdem nicht so geschrieben als wäre es für einen 4 jährigen.

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