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Effektiv lernen – Lernmethoden

Das neue Schuljahr hat gerade erst begonnen, da werden schon wieder Arbeiten angekündigt und erste Tests geschrieben. Damit euch das Lernen dieses Jahr vielleicht etwas leichter fällt, stelle ich euch in diesem Artikel drei verschiedene Lernmethoden bzw. -techniken vor.  

  1. Die „Cornell“ Methode  

1949 wurde diese Methode von einem Professor namens Walter Pauk erfunden. Sein Ziel war es, Notizen und Mitschriften übersichtlicher gestalten zu können, was viel Zeit bei der Nachbereitung nach dem Unterricht spart. Informationen, Fragen und Anmerkungen werden strukturierter dargestellt. Im Foto seht ihr ein Beispiel dafür.  

Bevor ihr eure Notizen machen könnt, müsst ihr jedoch erstmal euer Papier vorbereiten. (Es gibt allerdings auch Blöcke, die bereits so gedruckt sind, damit ihr euch die Arbeit sparen könnt) 

Auf dem Blatt oben wird die Überschrift notiert, links daneben das Datum. Unter dem Datum ist der Bereich, in den ihr Fragen schreibt. Er nimmt etwa 30% des oberen Blattes ein. Der Bereich rechts daneben ist der für Notizen, der unten für die Zusammenfassung.  

Notizen und Fragen werden im Unterricht stichpunktartig notiert. Die Zusammenfassung, bestehend aus möglichst wenigen, leicht verständlichen Sätze, solltet ihr zu Hause schreiben, damit ihr weiter zuhören und ggf. Fragen ergänzen könnt. Die untere Spalte ist gerade deshalb so wichtig, weil sich dabei der Stoff durch das Ausformulieren der oberen Stichpunkte besser einprägt. 

  1. Lernkarten  

Um Inhalte zu wiederholen, welche einem noch schwerfallen, können Lernkarten nützlich sein. Sie sind in verschiedenen Größen (z.B. A6 oder A7) in nahezu jedem Schreibwarengeschäft, aber auch online, erhältlich. Ein Vorteil an ihnen ist, dass man sich aufgrund der begrenzten Größe der Karten möglichst kurzhalten muss. Platz für lange, ineinander verschachtelte Sätze ist kaum. Ein weiterer durch ihre Größe entstandener Vorteil ist, dass man auch im Bus lernen kann.  

Dadurch, dass man nur die wichtigsten Dinge aufschreibt, kann man sie beim Erledigen der Hausaufgaben nebenbei erstellen. 

  1. Pomodoro 

Diese Lernmethode entstand vor etwa 40 Jahren und wurde nach einer Küchenuhr in Tomatenform benannt. Es handelt sich hierbei um eine Methode des Zeitmanagements und verfolgt die Idee, das häufige Pausen die ‚geistige Beweglichkeit‘ fördern sollen.  

Zunächst schreibt man die Frage oder Aufgabe auf, welche man bearbeitet. Dann stellt man einen Wecker auf 25 Minuten und versucht in diesen möglichst produktiv zu arbeiten. Danach macht man eine fünf Minuten lange Pause. Nach diesen stellt man wieder einen Wecker. Nach jeweils vier diesen Lern- bzw. Bearbeitungsblöcken macht man eine Pause von etwa 15 bis 20 Minuten.  

Also:  

25min  

5min  

25min 

5min 

25min  

5min  

25min  

15min  

… 

Es gibt spezielle Apps, bei denen man solche Wecker stellen kann, ich habe diese allerdings nicht gedownloadet und erachte sie als nicht notwendig. Für meine Zwecke, und manchmal habe ich dann doch nicht Zeit, mehr als 50min (bzw. 55min mit Pause) zu lernen, reicht mir die App forest, welche ich in einem anderen Artikel vorstelle.  

Mir persönlich hilft diese Methode sehr. In gleicher Zeit (Pausen miteingerechnet) bewältige ich mehr Aufgaben – und das, obwohl ich mehr Pausen mache. Außerdem bin ich nicht mehr so oft wie früher überarbeitet bzw. gefrustet, ich lerne schneller und kann mir Sachen sehr viel besser merken.  

Quellen:  

Cornell-Methode: 

(Stand 13.10.2022) 

Lernkarten:  

  • eigene Erfahrung 

Pomodoro:  

(Stand 20.10.2022)  

Leonie Lena Strobel 

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