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Jagd nach Perfektion

In einer Welt voller Vielfalt und Pracht,

Streben Menschen nach Perfektion bei Tag und Nacht.

Jeder Mensch ist anders, doch er fühlt gleich,

Nach Liebe, Anerkennung im inneren Reich.

Perfektion, ein kompliziertes Verfahren,

Denn niemand hat es erfahren.

Doch der Wille ist groß.

Hände greifen nach dem Makellosen,

Das Natürliche verwelkt wie Rosen.

Bösewichte wurden nie geboren, sie wurden gemacht.

Durch das Umfeld geformt, die das Herz schwer belacht.

So nahmen sie sich das schlechte Beispiel,

Übertrugen es auf andere, den dummen Deal.

Und fühlten sich besser,

Doch das Herz der Opfer, durchnitten mit einem Messer.

Perfektion, ein kompliziertes Verfahren.

Denn niemand hat es erfahren.

Sie sagen, dass sie es erlebt haben, nehmen uns an die Leine.

Doch Lügen haben kurze Beine.

Enttäuschung wächst, der Wille groß.

Man sucht nach mehr, die Seele erbost.

Die Zuneigung Anderer zu erzwingen, bringt nur Hass,

Denn wahre Verbundenheit entsteht aus freiem Takt.

Man klammert an Personen, die man noch hat,

Doch auch sie schwinden, bei übermäßigem Kontakt.

Im Streben nach dem Fehlerfreien,

Hören wir nur noch unsere Unsicherheiten schreien.

Menschen.

In ihrer Unvollkommenheit liegt die Pracht,

geliebt für ihr Sein in jeder dunklen oder hellen Nacht.

Perfektion, ein kompliziertes Verfahren,

Denn niemand hat es erfahren.

Menschen sind durstig nach Dingen, die nicht existieren.

Das Verlangen verbreitet sich wie lästige Viren.

Die Jagd bleibt erfolglos, es gibt keine erfolgreiche Sicht.

Denn die Perfektion, die gibt es nicht.

-von Jayvelyn Kloss

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