
Tausend Stimmen
Im Nebel verborgen, kein Laut durch die Nacht
Wo Mauern aus Stacheldraht schweigen in Wacht
Die Seelen gefangen, der Himmel so leer
Der Atem der Freiheit, niemals mehr
.
Der Boden aus Asche, getränkt mit dem Leid
Tausend Stimmen verstummen in der Dunkelheit
In Augen der Hoffnung ein Schimmer zerbricht
Der Morgen bringt keine Vergebung
Kein Licht
.
Doch in der Erde ein Samenkorn ruht
Erinnert an Leben, an Mut, an Blut
Ein Flüstern der Zeit das uns mahnt und spricht
Vergesset diese düstere Zeit nicht
.
Rosa Geipel
